Funktionsweise des Gleitschirmfliegen
Funktionsweise des Gleitschirmfliegen
Das Gleitschirmfliegen beziehungsweise Paragliding ist eine Luftsportart, die mithilfe eines Gleitschirmes betrieben wird.
Der Schirm setzt sich zusammen aus einer Kappe, welche durch Leinen mit dem Gurtzeug des Piloten verbunden ist. Die Kappe besteht in der Regel aus einer zweilagigen Tragfläche, zumeist gefertigt aus Nylon-Stoff. Die einzelnen, an der hinteren Kante geschlossenen Kammern verleihen dem Gerät das notwendige Flügelprofil, um die einströmende Luft optimal zu nutzen.
Zudem führt jeder Gleitschirm-Pilot einen Rettungsfallschirm mit sich, der ihn im Falle eines Schadens am Gleitschirm sicher auf die Erde zurück bringt.
Desweiteren benötigt man zum Paragliding einige unverzichtbare technische Hilfsmittel. Das Variometer beispielsweise dient zur genauen Kontrolle der Steig-und Sinkwerte sowie zur Ermittlung der exakten Flughöhe. Viele Piloten nehme auch ein GPS-Gerät mit auf den Gleitschirmflug, um so ihre Position bestimmen zu können. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller auch Geräte an, die die wichtigsten Funktionen des Variometers mit den Vorteilen eines GPS-Gerätes kombinieren.
Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Trendsportarten wird das Gleitschirmfliegen nicht als Risikosportart eingestuft. Um mögliche Gefahren früh erkennen zu können, sollte in der Ausbildung besonderer Wert auf die Vermittlung von Gerätekunde sowie grundlegenden meteorologischen Kenntnissen gelegt werden.
Der Erwerb einer gültigen Fluglizenz ist in der Regel recht günstig. Die Ausbildung sowie eine erste gebrauchte Ausrüstung verursachen in der Regel Kosten zwischen 3.000 und 4.000 Euro, wer Wert auf eine neue Ausrüstung legt, muss noch einmal zusätzliche 1.000 Euro einkalkulieren.